Köf 323 593-4

Köf 323 593Eigentümer: Dampflokfreunde Schwarzwald-Baar e. V.

Hersteller: Gmeinder
Baujahr: 1957
Fabriknummer: 4976
Motor: Kälble

Wird aufgearbeitet.

 

Am 14. Oktober 2017 war es soweit.Der große Tag für die kleine Köf 323 593-4 war gekommen.

Die Batterien wurden angeklemmt, die Kraftstoffleitungen wurden entlüftet und die letzten Vorbereitungen wurden getroffen. Dann erfolgte die lang ersehnte Inbetriebnahme des Motors. Zuerst hat er sich noch etwas geweigert und nachdem nochmals alles kontrolliert wurde, hat es dann endlich geklappt. Der Motor startete und setzte sich deutlich vernehmbar in Bewegung, so als wollte er sagen: "Hallo, ich bin wieder da!".

 

Gespannte Erwartung beim Startversuch. Springt der Motor an?

 Ja, er springt an (links im Bild), die Freude ist groß (rechts im Bild)

Der Führerstand ist in großen Teilen aufgearbeitet und die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Motors sind angelaufen.

Alle Innenflächen des Führerstandes wurden abgenadelt um den alten Lack nebst Flugrost zu entfernen, grundiert und mit einem ersten Anstrich versehen. Ebenso wurde mit dem Tank verfahren, er befindet sich bereits an seinem angestammten Platz.

Als nächstes ist der Motor dran. Es fehlen noch ein paar Teile an der Peripherie, dann kann er zum ersten Mal gestartet werden.

Das Dach kommt erst drauf, wenn der Führerstand komplettiert ist.

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Das Dach ist leider nicht mehr zu retten und muß erneuert werden. An einigen Stellen ist kaum noch Material vorhanden und noch mehr Flicken wollen wir nicht. Also wird es etwas aufwendiger...

Cabrio-Köf

Revision des Kraftstoffbehälters und weitere Arbeiten am Führerstand unserer kleinen Köf

Stefan präsentiert das neue Lokschild

Dieter erneuert die Verkabelung

Damit die Lok ihr neues Farbkleid erhalten kann, sind einige Vorarbeiten nötig: Probelackierungen zur Bestimmung des richtigen Untergrunds und die Demontage von Anbauteilen.

Sie bekommt ein neues "Kleid"

Die Köf hat der Verein von den Kollegen der Kandertalbahn gekauft und befindet sich in einem weitgehend vollständigen und aufarbeitungswürdigen Zustand.

Sie stand lange in Haltingen im Freien. Es wurden schon einige Vorarbeiten getätigt.

Nun sollte sie in unseren Lokschuppen nach Fützen überführt werden. Auf der Schiene war dies nicht möglich, also musste sie auf einen Tieflader verladen werden. Da die Autokrane in Haltingen nicht aufgestellt werden konnten, musste sie zuvor nach Kandern gebracht werden. Dazu wurde ein Zug gebildet, geführt vom Dieseltriebwagen VT 3, gefolgt von 2 K-Wagen als Bremswagen, eine Donnerbüchse (die für einen anderen Käufer ebenfalls überführt werden sollte), unserer Köf und der Diesellokomotive V7.

Abfahrbereit in Haltingen